Sehnsüchte – Träume – Begeisterung?

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Sehnsüchte – Träume – Begeisterung?

Sehnsüchte – Träume – Begeisterung? Motivation? Bewegung? Eine Kaskade des SEINS?

Nach einem Traum mit tiefen Sehnsuchtsmomenten komme ich ins sinnieren.

Bauen wir uns manchmal Hoffnungsinseln auf? Inseln voller Hoffnung in der Zukunft, wohin wir uns ausrichten können? Etwas, was uns (weiter) leben lässt? Eine Sehnsucht nach – ja nach was eigentlich?

Sehnsucht der Zufriedenheit? Sehnsucht der Begierde? Und für was ist es gut?

Ist es das Stillen unserer Sehnsucht? Und welche Sehnsucht steckt genau dahinter? Hat es auch etwas mit Freiheit zu tun? Verbunden sein? Heil sein? In Stille sein? In Liebe sein? Frieden? Innerer Frieden?

Was genau ist das für ein Sehnen? Ich spüre in mich rein. Sehnen nach Anerkennung in dieser Welt? Sehnen, gesehen zu werden? Sehnen, es mir gut gehen zu lassen? Sehnen, genau so zu sein, wie ich bin? Sehnen, in Stille zu sein und gleichzeitig in Kontakt? Sehnen nach der universellen Kraft in uns, das erkennen der Göttlichkeit – in uns? Sehnen, uns zu ent – wickeln? Sehnen, das ver – wickelte zu sehen? Sehnen nach Klarheit? Sehnen nach Perspektiven dieses Lebens? Sehnen, den Sinn des Lebens zu erkennen?  Sehnen, in Gemeinschaft zu sein und trotzdem ICH zu bleiben? Sehnen, mich ganz zu spüren meinen Körper ganz zu bewohnen? Sehnen, die Dinge, die ich nicht ändern kann, so anzunehmen – ohne ABER? Sehnen, den Kampf aufzugeben, den inneren Widerstand zu lassen? Sehnen danach, die Schwere des Lebens loszulassen? Sehnen nach dem Licht und der Liebe, das allem inne wohnt? Sehnen, einfach nur zu Sein? Sehnen nach der Leichtigkeit des Seins? Sehnen, nach einem Leben, so wie ich bin?

Findest du deine Sehnsucht in eine der genannten Sehnsüchte oder auch geht es vielleicht in eine ganz andere Richtung?

Wie wäre es, wenn wir unser Sehnen in die Tat umsetzen – Wirklichkeit werden lassen? Was braucht es hierzu? Ist es nur meine innere Entscheidung? Eine Entscheidung, die Begeisterung in uns erweckt und somit ganz automatisch in die Bewegung kommen lässt?

Was passiert, wenn wir begeistert sind?

Es kommt Freude auf. Mit dieser Freude schwingt etwas leichtes mit. Mit diesem Leichten gerät etwas in Schwingung – in Bewegung. Es wird ein Feuer in uns entfacht. Ein Feuer der Freude, und ein Feuer der Liebe zu diesem Ereignis. Ein Feuer unserer Sehnsucht. Energie wird frei und wir kommen in die Bewegung. Wir schaffen etwas aus der inneren Motivation heraus. Wir gestalten und dabei geht es ganz leicht. So leicht, wie sich ein Feuer entzündet und dahin brennt, wenn die Bedingungen wie trockenes Holz und Wind gegeben sind. Wenn es einmal brennt, braucht es gar nicht mehr viel.

Wie gut fühlt sich das an, für unsere Sehnsucht, in der Begeisterung DARAUF hin zu brennen?

In mir wird es bei der Vorstellung ganz ruhig. Ich nehme Zufriedenheit wahr, einem Teil in mir gerecht zu werden, weil ich ihn brennen lassen darf. Etwas schnell und einfach geschafft zu haben ohne Widrigkeiten. Und Begeisterung, ein Ziel zu erreichen – einfach so. Einfach so…

Wo brennst du? Wo ist deine Sehnsucht? Wo fängst du Feuer? Wo treibt dich deine Begeisterung an? Was ist der nächste Schritt in deinem Leben?

Und können wir da nicht auch von unseren Kindern lernen? Voller Begeisterung, der Sehnsucht des Spielens nachgehen? Sich verlieren im Spiel und alles um sich herum zu vergessen? Voller Begeisterung und Freude im Fluss des Spielens sein… Wie wunderbar und wie dankbar dürfen wir unseren Kindern sein!

Wer spricht eigentlich das Verbot aus, nicht unser Begeisterung, unsere Sehnsucht zu folgen? Auch noch im Erwachsenenalter?

Sind es vielleicht sogar wir selbst? Was bedeutet es, wenn wir unsere Perspektiven, unsere Träume in uns vernachlässigen? Sie nicht sehen – sie sogar unterdrücken – sie (und damit uns) nicht leben?

Handeln wir da nicht genauso wie die meisten anderen und lassen uns vom äußeren bestimmen? Und übergehe ich mich nicht selbst dabei? Gehe ich da nicht eher den Sehnsüchten anderer Menschen nach? Zum Beispiel den Eltern, dass ich zur Schule gehen soll, anstatt zu spielen? Der Wirtschaft, dass ich arbeite? Und etwas leiste in dieser Gesellschaft! Der Politik, die bestrebt ist, eine Ordnung herzustellen, um uns in unserem ‚Stall‘ zu halten?

Wo sind deine Wünsche, deine Träume (geblieben)? Und hast du schon einmal ausprobiert, ihnen zu folgen? Dich deinen Sehnsüchten und Träumen hinzugeben? Hast du es wirklich einmal ernsthaft probiert? Und wenn ja, wie war das Ergebnis? Wie hast du dich dabei gefühlt, was hat es in dir ausgelöst und wie ist es dir ergangen?

Ist es wirklich so, wenn wir unsere Träume umsetzen, dass nichts dabei heraus kommt? Nur warme Luft, die verpufft?

Ist das wirklich wahr?

Wenn du es nicht selbst ausprobierst, wirst du es nie für dich wissen! Wenn du nur die anderen vor schickst, wirst du nur deren Meinung hören! Wenn du nicht daran glaubst, wird es eine selbsterfüllende Prophezeiung werden! Braucht es vielleicht noch Zeit? Möchtest du es noch reifen lassen?

Ich bin bereit es auszuprobieren: H E U T E!   H I E R!   J E T Z T!

Wonach sehne ich mich? Was löst Begeisterung in mir aus? Was sind meine wahren Träume?

Gehe den ersten Schritt und lebe dein Leben! Die Taten zählen, nicht Worte – eine Erfahrung.

Sehnsüchte – Träume – Begeisterung? Diese Worte lösen soviel Freude in mir aus. Ich werde ganz unruhig und möchte gleich loslegen. Da ist ein inneres JA! Ein JA, meinen Weg zu gehen, mich durch meine Sehnsüchte und Träume begeistern zu lassen. Mich in Bewegung zu setzen – endlich!

Wenn wir nicht anfangen, tut es keiner für uns!

Eine meiner Sehnsüchte ist es, zu schreiben. All die Erkenntnisse zu ‚Papier‘ zu bringen, diese Freude, mich darüber mitzuteilen. Eine Freude, etwas in Bewegung zu setzen – vielleicht auch in dir? Eine Freude, mich zu zeigen. Es kann gerade alles gar nicht schnell genug gehen… und es geht leicht… wie wunderbar!

Herzensgrüße

Marion

2 Kommentare
  1. Annette
    Annette sagte:

    So viele Fragen – so viele Antworten – gefühlt sind das für mich 10 Artikel in einem. Zu gut, um einfach in einem anderen Beitrag weiter zu lesen.

    „Findest du deine Sehnsucht in einer der genannten Sehnsüchte?“ Auf alle Fälle, ich komme aus dem Nicken gar nicht raus. Doch der Schritt zur Freude und zur Begeisterung gelingt mir noch nicht ganz.

    Doch durch einen Perspektivwechsel, den ich vor ein paar Tagen gemacht habe, ist mir Ähnliches gelungen:

    Die Fragen, stammen von Verena König:
    1. Wenn du mit jemandem für einen Tag tauschen könntest, in wessen Leben würdest du gern eintauchen? Und warum?
    2. Was glaubst du, wie würde diese Person auf dich blicken und was würde sie dir Hilfreiches mitgeben können?

    Was für wundervolle Fragen! Die mich zu meinen Sehnsüchten führen.
    Ich würde gern in das Leben meines 11 Monate alten Enkelchen eintauchen. Ja, mit ihm würde ich gern tauschen? Warum? Weil meine Tochter eine Mama aus dem Bilderbuch ist – so geduldig, verständnisvoll, voller Liebe, mit so sanften zärtlichen Fingern und ganz viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen.
    Ich könnte mich endlich mal ankuscheln, dürfte mich anschmiegen und bei ihr satt werden, würde laufen lernen super spannend finden, geduldig üben, ohne überhöhte Erwartungen an mich, würde super finden, Sachen runterzuwerfen oder Bauwerke meines großen Bruders umzuschubsen, viel viel lachen. Wenn ich mich stoße und weine, wäre ich nicht allein, ich müsste nicht tapfer sein, ich würde liebevoll gehalten und getröstet werden. Ich könnte mein Morgennickerchen im Tragetuch am Ostseestrand am Bauch und in den Armen „meiner“ Mama machen, so schöne ungefährliche Nähe erfahren und am Nachmittag Ostseesand essen können.
    Wie wundervoll. Ich könnte stundenlang weiterschreiben. Es fühlt sich so großartig an.

    Was würde mir mein Enkelchen mitgeben?
    Oh oh, ich spüre schon jetzt den Kloß im Hals und den Druck auf der Brust bei der Vorstellung, davon etwas umzusetzen.
    Er würde sagen: Oma Netti – vertrau. Nähe ist so so schön. Sei mutig. Schau wie ich es mache. Versuche doch, dich auch von anderen trösten und halten zu lassen. Er würde sagen, das tut so gut und ist ganz einfach. Lerne, wieder zu vertrauen, lass dich berühren – ich finde es so schön, dass ich es mir ständig hole. Da muss man sich doch nun wirklich nicht schämen. Auch du nicht. Du streichelst mich doch auch und ich genieße. Und du freust dich sogar, dass ich es so wohlig finde. Versuch das auch mal wieder. Lerne anzunehmen. Schau, ich mache es auch. Ist doch ganz natürlich. Ich bin sicher, du kannst das auch lernen.
    Und Oma – lache weiter so viel mit mir – lache auch mit anderen so oft du kannst – ich finde Lachen einfach großartig. Es ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Und sobald etwas kneift oder drückt, sag wie ich, bei anderen Bescheid. Dann kommen die und kümmern sich um dich. Du willst nicht, dass sich jemand um dich kümmert? Oma, das glaube ich dir nicht. Alles immer allein machen ist doch doof. Wie bist du denn auf die Idee gekommen?
    Los Oma – leg los. Mach gute neue Erfahrungen. Auch Omas dürfen lernen. Mach dir – so wie ich – ein glückliches Leben. Ich hab dich lieb und glaube an dich.

    Du schreibst: „Ich bin bereit es auszuprobieren: H E U T E! H I E R! J E T Z T!“
    Echt klasse. Du bist mutig?
    Und ich? Da sind noch Bremsen, die ich irgendwie nicht gelöst bekomme. Doch ich möchte forschen, mich dem Ausprobieren nähern, vielleicht in meinem Tempo. Es wird Gründe geben, warum ich es noch nicht tue.
    Die Vorstellung ist immerhin schon mal sehr sehr fein.

    Ja, ich schreibe auch gern. Meist landet es in meinen eigenen Heftchen. Doch heute zeige ich mich damit mal wieder.

    Berührten Gruß ????
    Annette

    Antworten
    • Marion Welz
      Marion Welz sagte:

      Liebe Oma Annette,

      es ist so schön zu lesen und was mir besonders gefällt ist der Satz: ‚Auch Omas dürfen lernen‘. Au ja! Alle dürfen wir lernen und das lernen endet erst mit dem letzen Atemzug. Wie wunderbar!

      Sehnsüchte, Träume und Wünsche sind oft Ideen unseres genialen Verstandes. Auch das ist eine Illusion, denn es wird niemanden geben auf dieser Welt, der uns all das, was wir uns wünschen, auch geben könnte. Wir dürfen aufhören bei den anderen zu suchen. Nur wir selbst können uns das geben, was wir wünschen, träumen, sehnen…

      Ich komme in meine Kraft, stehe auf und gehe in meine Lebendigkeit. Aus einer Idee heraus verbunden mit innerer Begeisterung…

      Es geht darum zu erkennen, dass du es dir wert bist, dein Leben zu genießen und dich für deine wahren Möglichkeiten zu öffnen. Wir dürfen die Zweifel hinter uns lassen, denn damit begrenzen wir nur unser eigenes Wachstum. Zweifel sind nur ‚alte‘ Gedanken, die uns zwar heute noch begleiten, doch nur am Alten festhalten wollen.

      Wir dürfen wieder in den Strom des Lebens einsteigen, denn wir gehören auch zur Natur und wir dürfen für Fülle und Lebendigkeit in uns sorgen. Nicht mehr die Kraft in uns zurückhalten, sondern JA sagen zum Leben, zu mir: ich bin wertvoll und das… und das… wünsche ich mir und mit einer bejahenden Energie bestätigen: das wird jetzt auch so!

      Bist du bereit, deine Wünsche reifen zu lassen, mit deiner Liebe und Dankbarkeit zu begleiten, deinen Glauben an deinen Wert und die Erfüllung deiner Wünsche durch nichts erschüttern zu lassen, bis das Leben auf dich zu reagieren und nach dem Gesetz der Resonanz zu antworten vermag, sodass aus deiner Energie, deinem Herzenswunsch tatsächliche Materie, Form entsteht?

      Wenn du ohne Zweifel daran glaubst, dass etwas möglich ist, dann sorgst du für messbare Anziehung und deine Wünsche, dein Sehnen dürfen sich in deiner ganzen Begeisterung entfalten…

      Ja, ich bin mutig und wenn wir Veränderung möchten, dann dürfen wir mutig voran schreiten und unsere Verletzlichkeit in die Welt tragen… Alles in deiner Geschwindigkeit, in deinem Tempo und schön, dass du dich zeigst….

      Alles Liebe für den Augenblick

      Marion

      PS: habe eben noch einen Inhalt von Brené Brown dazu gefunden: Veränderung beginnt mit Mut zur Verletzlichkeit, da nur durch das Zeigen unserer wahren, unvollkommenen Selbst die Verbindung zu anderen entsteht und tiefgreifende Transformation möglich wird. Der Kerngedanke ist, dass wahre Stärke nicht in der Vermeidung von Verletzlichkeit liegt, sondern darin, sie zu umarmen, um authentische Veränderungen zu bewirken, sowohl für uns selbst als auch in unserem Umfeld.

      Antworten

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