Zurück zu mir – Eine Körperreise
Heute beschreibe ich, wie der Beginn eines Tages mit mir aussehen kann. Es gibt kein gleich und jeder Tag zeigt sich anders. Immer wieder zurück zu mir. Ich fühle Dankbarkeit.
Es folgt eine tiefe Traurigkeit im Herzen und auch die lass ich durchlaufen. Ich fühle mein liebevolles Herz, mein Bauch gluckert als Zeichen der Entspannung.
Ich komme wieder an in mir und drücke keine unangenehmen Gefühle mehr weg. Ich bin mit allem da.
Das Gefühl der Einsamkeit nehme ich insbesondere an Tagen wahr, wo ich wirklich allein bin und viel Raum und Zeit habe. Wenn ich morgens nicht aus dem Bett komme, weil ein Teil regelrecht verharrt in diesem Zustand.
Ich beobachte, erforsche, denn diesen Zustand kenne ich sehr gut. Mein Verstand möchte schon wieder etwas daraus machen und sich ehrlich mitteilen und es fühlt sich richtig für mich an, wie in diesen Augenblick hinein zu leben und auf den Moment zu warten, wo sich genau dieser Teil zeigen und damit klären darf. Nichts tun, nur damit sein.
Tiefe Traurigkeit in meinem Herzen beobachte ich. Die Einsamkeit schwingt mit. Ein Schmerz zeigt sich im Herzen. Auch damit bin ich da.
Da ist die ‚Buddhin‘ in mir, die darauf wartet, dass die Menschen zu ihr kommen. Ich nehme eine tiefe Befriedigung in meinem Herzen wahr. Warten ist mir sehr bekannt.
Mein Verstand stellt sich die Frage, ob ich es so handhabe, wie meine Mutter in ihren letzten Wochen, in dem jeglicher Besuch willkommen war und sie damit das Leben zu sich eingeladen hat?
Ich lade das Leben zu mir ein.
Ich höre ein Mantra von Deva Premal. Mein Herz öffnet sich. Ich fühle Glück. ich erkenne mein wahres Selbst und die Sonne scheint mir ins Gesicht. Ich nehme die Energie meiner Mutter wahr, die warme Verbindung im Sonnenstrahl. Da ist Frieden zwischen uns und ich nehme mich als satte Existenz wahr. Diese Existenz ist wie ein Fundament in meinem Becken, von dem alles ausgeht. Mein Becken fängt an, sich zu bewegen – ich beobachte. ‚Ausdruck des Lebens‘ kommt mir. Weiche und sanfte, harmonische Bewegungen, ohne jegliches wollen. Glück, was aus meinem Kopf sich formt und Freude, die sich im Gesichtsausdruck zeigt. Zufriedenheit.
Jetzt starte ich in den Tag – mit mir.
Ein tiefes Ausatmen zeigt sich. Ruhe und Stille in mir. Eine leichte Bewegung des Kopfes und Berührtheit im Herzen.
Mit der Dankbarkeit in meinem Herzen ermuntere ich dich, dich und dein Sein zu erforschen. Jeden Augenblick mit dir zu genießen.
Beobachten, statt zu urteilen.
Eine Einladung an dich, dich in diesem Augenblick zu er-leben.
Jede Körperreise ist anders und mal kommen wir wirklich in unserem Kern an und ein anderes Mal bleiben wir im Urteil über uns selbst hängen. Doch auch das anzunehmen, zu beobachten und offen zu sein für den nächsten Augenblick, der sich wandeln kann, ohne dass wir wissen können, was geschieht.
Das Geschehen begleiten und freundlich mit allem Da-Sein, das wünsche ich dir für deinen heutigen Tag.
Herzlichst,





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