Einträge von Marion Welz

Sehnsucht nach Verbindung – wenn alte Kontaktlosigkeit wieder spürbar wird

Wenn ein geliebter Mensch seinen eigenen Weg geht, kann seine Distanz etwas sehr Altes in uns berühren. Ich entdecke gerade, wie die Sehnsucht nach Kontakt mit einer frühen Erfahrung von Kontaktlosigkeit verbunden sein kann – und wie ich lernen darf, zwischen damals und heute zu unterscheiden. Ich schreibe darüber, wie ich lerne, mich selbst nicht zu verlassen, wenn der andere seinen eigenen Weg geht – und…

Warum unser Nervensystem Schutz sucht und Sicherheit findet

Vielleicht kennst du diese Momente:
Du weißt eigentlich, dass alles in Ordnung ist – und trotzdem reagiert dein Körper.
Du möchtest dich abgrenzen – und bekommst ein schlechtes Gewissen.
Du möchtest deine Bedürfnisse spüren – und weißt gar nicht so genau, was du eigentlich brauchst.
Du möchtest entspannen – und kannst nicht loslassen.
Vielleicht fragst du dich dann:
Was stimmt nicht mit mir?
Ich möchte dich auf eine kleine Reise mitnehmen.

Eigene Bedürfnisse erkennen

Ich ertappe mich immer wieder dabei, nach außen zu schauen.
Wie verhält sich der andere?
Was sagt mein Gegenüber?
Wie wirke ich auf meine Mitmenschen?
Ich merke, wie schwer es manchmal ist, meine eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Stattdessen richte ich meinen Blick zuerst nach außen.
Fast unbemerkt beginne ich abzuwägen. Ich passe mich an. Ich überprüfe, ob ich willkommen bin, ob ich störe, ob ich zu viel bin. Dabei verliere ich oft den Kontakt zu meinen eigenen Bedürfnissen.

Selbstaufgabe in Beziehungen

Wie alte Kindheitsmuster unsere Beziehungen prägen – und warum unser Schmerz der Beginn innerer Freiheit sein kann
Es gibt Erkenntnisse, die nicht im Kopf entstehen, sondern mitten im Leben. Sie treffen uns oft in Situationen, die zunächst ganz alltäglich erscheinen – und doch berühren sie etwas viel Älteres in uns.

So war es auch bei mir.

Selbstaufgabe in Beziehungen bedeutet, sich selbst zurückzunehmen, um Verbindung zu anderen Menschen zu sichern.

Abgrenzung ohne Schuldgefühle: Der Ausstieg aus alten Überlebensmustern

Manchmal zeigt uns das Leben ganz unmissverständlich, wo es langgeht. Wir müssen dann nur noch folgen. Vor Kurzem durfte ich einen Moment erleben, der mich tief berührt hat – eine schlagartige Befreiung aus einem alten, kindlichen Überlebensmuster mitten in meinem Alltag. Es war ein zutiefst wesentlicher Moment, der mir gezeigt hat, wie Abgrenzung ohne Schuldgefühle im Hier & Jetzt…

Lebenslust – Warum die Freude am Leben bereits in dir steckt

Lebenslust wiederfinden und die Freude am Leben neu entdecken – vielleicht ist das etwas, wonach sich mehr Menschen sehnen, als wir vermuten.

In den vergangenen Wochen hat mich das Thema Lebenslust intensiv begleitet.

Vor einigen Wochen ist meine Mutter physisch gegangen. Ihr Abschied hat mich noch einmal sehr deutlich mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert.

Mir wurde bewusst, dass unsere Zeit hier begrenzt ist. Und…

Zurück zu mir – Eine Körperreise

Heute beschreibe ich, wie der Beginn eines Tages mit mir aussehen kann. Es gibt kein gleich und jeder Tag zeigt sich anders. Ich fühle Dankbarkeit. 

Tief in meinem Herzen fühle ich mich einsam. Ich bin da mit diesem Gefühl – 90 Sekunden lang.
Es folgt eine tiefe Traurigkeit im Herzen und auch die lass ich durchlaufen. Ich fühle mein liebevolles Herz, mein Bauch gluckert als Zeichen der Entspannung.

Ich komme wieder an in mir und drücke keine unangenehmen Gefühle weg.

Annehmen ist das bessere Loslassen

Ein Leben geht, ein Neues entsteht.

Alles ist Entwicklung. Der Fluss des Lebens steht nicht still.
Eintauchen in die Weite des Universums – Einlassen – Annehmen.
Meine Mutter ist physisch von dieser Erde gegangen. Manchmal ist es ein leidvoller Weg – wenn wir still zusehen und uns dem, was passiert, nicht öffnen können. Wenn wir funktionieren und nicht in die eigene, innere Veränderung kommen. Ich ehre diesen Weg, denn nicht jede(r) findet in seinem Leben die Kraft zu sehen, zu fühlen,…

Ohne Wohne und zu viel sein

Ich bin augenblicklich ohne Worte… Eine ’sinnierende‘ Stille in mir, die beobachtet, nicht im ‚Tun‘ ist und keine Worte formt. Ewas später:

Ich bin richtig – ich bin gut genug – die Menschen hören mir zu… Dies alles sind Glaubenssätze, die sich ins positive gewandelt haben.

Kennst du das auch, dass ein Ereignis dazu führt, dass die Familie wieder zusammenkommt und mehr Nähe entsteht? Und dann bricht plötzlich deine ganze Kindheit wieder aus. Der Spiegel ist so groß, dass…

Raymond – eine Kurzgeschichte die berührt

Dieser Text über Raymond, den 73-jährigen Parkplatzwächter, wurde unbekannt veröffentlicht, sie berührt und regt zum Nachdenken an.

„Mein Name ist Raymond. Ich bin 73. Ich arbeite auf dem Parkplatz des St. Joseph’s Krankenhauses. Mindestlohn, eine orange Weste und eine Pfeife, die ich kaum benutze. Die meisten Leute schauen mich nicht einmal an. Ich bin nur der alte Mann, der Autos in die Parkplätze winkt.

Aber ich sehe alles.