Die Reise zum Ursprung

Blog - Die Reise zum Ursprung - Praxis körperorientierte Cranio-Sacral-, Trauma-, Psychotherapien & Coachings - Marion Welz - Heilpraktikerin Berlin

Die Reise zum Ursprung – ich bin das Licht

Was ist es, dass ich …

…nicht in meine Arbeit komme?
…zu mir selbst finde?
…ich mich so schwer tue?
…dass ich nicht vertrauen kann?

Es gibt so viele Fragen und die Antworten liegen alle in uns.

Kommst du auch aus der Ecke: ‚Ich muss was tun!‘? Kennst du das oder fühlst es tief in dir: ‚Ich muss was tun, um eine Existenzberechtigung zu haben?‘

Deine ganze Aufgabe liegt darin, etwas zu tun. Dieses Tun ist vielleicht mit dem Wunsch verbunden, andere Menschen von etwas überzeugen zu wollen, was für dich Sinn ergibt. Du predigst förmlich deine Weisheiten hinaus, wiederholst sie mantraartig in der Hoffnung, sie werden dann besser verstanden oder gehört und dein Gegenüber wendet sich vielleicht schon ganz erschöpft ab. Dein ganzes Tagewerk verbringst du damit, vermeintlich die Welt zu verbessern.

Dein Ansatz ist sicher gut gemeint, aber wie du vielleicht bemerkt hast, erreichst du die Menschen damit oft nicht. Du ackerst und ackerst, tagein – tagaus und am Ende bist du erschöpft und frustriert, weil du ‚deine Nachricht‘ nicht verbreiten kannst.

Wir können nicht die Verantwortung für andere tragen, es ist ausreichend, wenn wir ’nur‘ die Verantwortung für uns selbst übernehmen. Nicht mehr im Außen gucken, was hat ‚der‘ gemacht oder ‚die‘ schon wieder gesagt, sondern in uns suchen.

Das Außen spiegelt uns alles wieder, wo wir noch lernen dürfen – in uns, mit uns, ganz liebevoll und voller Mitgefühl. Jeder Kontakt, jede Beziehung oder Situation, die konfliktträchtig ist oder auch die Emotionen wie Wut, Ärger, Traurigkeit auslöst – da dürfen wir näher hinschauen und gucken, welcher Anteil liegt da in uns selbst, dass es so ist, wie es ist? Wie habe ich dazu beigetragen, dass …es dazu gekommen ist?  oder …eine Beziehung endet?

Das Leben stellt uns immer wieder Herausforderungen, um uns an uns zu erinnern. Um uns ’nach Hause‘ zu bringen.

Wir machen mehr oder weniger Erfahrungen, in denen wir Situationen & Gegebenheiten annehmen, Abschied nehmen und dadurch alles, was damit im Zusammenhang stand, loslassen können. Wir integrieren diese ‚gelebte Erfahrung‘ und brauchen uns fortan nicht mehr mit Ihnen beschäftigen. Wir brauchen nicht mehr bewerten, uns abgrenzen oder im Wettbewerb stehen. Wir dürfen sein und beobachten, es triggert uns nicht mehr.

Denn Wissen allein reicht nicht, es braucht die gelebte Erfahrung, um (im Körper) zu verstehen!

Durch diese Erfahrungen kommen wir mehr und mehr zu uns selbst zurück. Es zeigen sich Seelenanteile, die wir vielleicht abgespalten haben, die aber wieder zu uns zurück kehren, mit dem bestreben wieder ‚ganz‘ zu werden. Um wieder in die Einheit zu kommen, die wir sind: Empfindungen wie Ruhe, Stille, Frieden, Freude, Glück, Liebe, Licht,… zeigen sich.

Wir erleben immer wieder, dass wir im Alltag aus dieser Ganzheit oder Einheit herausfallen. Gut so, so können wir uns jederzeit daran erinnern, wo wir her gekommen sind.

Welche Aufgabe ist damit für uns verbunden, auf der Erde zu sein?

Hier darf jeder für sich selbst forschen.

Ich möchte meine Liebe in die Welt tragen und mein Verstand stellt sich die Frage, wie er das tun kann. Mein Körper antwortet und es steigt das Wort ‚Demut‘ auf. Ich verneige mich demütig vor dem Leben.

Zum Beispiel ist in mir ein ganz tief verborgener Anteil, der sehr sehr ängstlich und äußerst scheu ist. Ganz klein und sehr fein. Ein Hauch zuviel und er würde weggepustet, umher geschleudert werden. Er mag sich überhaupt (noch) nicht zeigen, versteckt sich schon sein ganzes Erdenleben und kann es gar nicht gut ertragen, wenn er im Mittelpunkt steht; wenn er gesehen wird.

Ich gebe diesem Anteil all die Liebe, die er sich schon so lange ersehnt hat hat, voller Demut und verneige mich vor dem Leben.

Und auch hier nochmal der Satz: Wissen alleine reicht nicht – du musst auch verstehen. Der Körper muss verstehen und das meint ‚gelebte Erfahrung‘.

Ich fühle mich jetzt in der Einheit. Ruhe, Frieden, Weite, Liebe, Fülle kommen auf – einfach ein lächeln. Ich verbinde mich mit der Quelle in mir. Ich bin Liebe und muss nichts tun, darf einfach nur sein. In mir, bei mir, mit mir. Ohne etwas zu wollen und jeden sein zu lassen, wir er ist.

Und noch mal zu der Frage: Wie bringe ich die Liebe zu den Menschen? Meine Aufgabe ist es nicht, anderen Menschen die Quelle zu zeigen, sondern selbst in Fülle zu leben und meine damit verbundene Kraft im Außen (er)scheinen zu lassen. Zu strahlen. Zu SEIN. Zu zeigen – ich bin das Licht.

Mit beherzten Grüßen

Marion Welz


Wir sind nicht hier, um in ewiger Verschmelzung zufrieden zu sein, sondern um Trennung, Verlust, Kampf & Schmerz als Gegenteil der Liebe zu erfahren, bis wir erkennen, dass in all dem ebenso nur Liebe existiert.

Jeder Anteil in dir, mit dem du auf der Erde forschen möchtest, wird ans Licht gebracht, indem du ihm im Außen begegnest.

Je näher dir eine Seele ist, umso mehr hat sie Zugang zu deinem gehüteten, oft vor dir selbst versteckten Wunden.

Durch den großen Schmerz von Zurückweisung & Ablehnung öffnet sich dein verwundetes Herz und du wendest dich notgedrungen dir selbst zu.

Inhalte aus dem Buch ‚Ruf der Liebe‘ von Eva Denk & Christopher Amrhein

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